FREIZEIT / TOURISMUS

 

Die Innenstadt überzeugt als Gesamtdestination.

Touristen, Umlandbewohner und Bürger der eigenen Stadt sind gleichermaßen Nutzer der Freizeit- und Kulturangebote einer Stadt. Nicht der einzelne Kino- oder Museumsbesuch zieht Besucher in die Innenstadt, sondern die Kombination aus Gastronomiebesuch, kulturellen Aktivitäten, Einkaufen und privaten Begegnungen in öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen.  Für die Stadtentwicklung bedeutet dies die Förderung von Quartieren mit einer räumlichen Nähe und Verknüpfung der Angebote.  Regionalität, Authentizität, Nachhaltigkeit und Convenience spielen eine größere Rolle.

Die Schranken zwischen touristischen Angeboten für Besucher und Freizeitangeboten für Bürger fallen. Der Tourist ist auf der Suche nach dem Alltäglichen, dem Stadterlebnis in einer
authentisch empfundenen Nachbarschaft. Hotels stehen verstärkt in Konkurrenz zu Privatquartieren und alternativen Übernachtungsmöglichkeiten.

Veranstaltungen, Feste und Märkte werden integraler Bestandteilder Stadtentwicklung, indem sie die Stadt inszenieren. Die Besucher wechseln die Rolle und wandeln sich von passiven Konsumenten zu aktiven Mitgestaltern der Veranstaltungen. New Work und Coworking verbindet Arbeit und Freizeit.

Michael Seidel: Öffentliche Einrichtungen wie Museen, Büchereien und Theater werden zu offenen Stätten der Begegnung.

 

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