EINZELHANDEL

 

Der Innenstadthandel wandelt sich vom Waren- zum Emotionsaustausch.

Städte sind als Orte des Handels entstanden und seitdem dadurch geprägt. Unter dem Einfluss der demografischen Entwicklung, der Veränderungen im Konsumverhalten und der Digitalisierung ist der alleinige Einkauf von Waren im Jahr 2035 nicht mehr Hauptmotiv für den Innenstadtbesuch.

Erfolgreiche Innenstädte sind Orte, an denen der Einkauf zum kommunikativen und emotionalen Erlebnis wird, sie bieten die Chance zum Entdecken, persönlichen Kontakten und Unterhaltung. Es ist ein koordiniertes Schrumpfen auf absolute 1a-Lagen erforderlich, insbesondere Nebenlagen brauchen in der Folge individuelle Lagenprofile und eine Abkehr von bisherigen Vorstellungen. In einer globalisierten und vernetzten Welt übernimmt die Innenstadt als Ort der Begegnung (Dritter Ort) neben dem eigenen Heim (Erster Ort) und dem Arbeitsplatz (Zweiter Ort) eine Schlüsselrolle für das Funktionieren einer Gesellschaft. Zielgruppen wie die Generation Z, die heute 15- bis 25-Jährigen, zieht es wieder in die Innenstädte.

Christian Hörmann: 2035 wird die Digitalisierung Standard sein. Bis dahin wird experimentiert, verworfen und nach neuen Lösungen gesucht.

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