WOHNEN

 

Innerstädtisches Wohnen verbindet urbanes Lebensgefühl und lebendige Nachbarschaften.

Die Menschen kehren in die Stadt zurück. Sie nehmen noch stärker als bislang Abschied von der strikten Trennung zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Dies gelingt dort, wo die Stadt Urbanität und Nachbarschaft zugleich bietet. Die aktive, engagierte Stadt-Community ersetzt das anonyme, flüchtige Stadtleben.

Zielgruppenspezifische Wohnraumangebote wie Studentenheime, Seniorenanlagen und Businessapartmenthäuser werden verdrängt von Mehrgenerationenhäusern und gemischt genutzten Objekten, die zugleich hohe Servicequalität bieten. Die Kommunen müssen sich dabei auf ihre zwischenzeitlich vergessene Verantwortung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums
besinnen.

Innerstädtisches Wohnen ist somit mehr als die Antwort auf Leerstände und Nebenlagen mit wachsenden Funktionsverlusten. Es fördert die Stadtidentität, bringt belebte Plätze in den
Abendstunden, schafft Immobilienrentabilität und leistet einen Beitrag zur Verkehrsvermeidung.

Martin Kremming: Wohnen in der Innenstadt bekommt eine Schlüsselfunktion für innerstädtisches Leben, wenn der Handel seine Leitfunktion verloren hat.

 

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