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(Online-)Sichtbarkeit: Marketing für Werbegemeinschaften – aber wie?

Werbegemeinschaften sind freiwillige Zusammenschlüsse von lokalen Gewerbetreibenden einer Region oder einer Stadt. Häufig sind sie entlang einer Fußgängerzone, eines Einkaufszentrums oder eines Stadt- oder Ortsteils organisiert. Als Zweckgemeinschaften verfolgen sie das Ziel, durch gemeinsame Marketingmaßnahmen, Veranstaltungen oder Werbeaktionen die Sichtbarkeit der Beteiligten zu erhöhen und somit deren Verkäufe zu steigern. Hierbei gibt es neben den klassischen, analogen Methoden, wie Werbeplakate und Flyer auch einige Online-Marketing-Instrumente.

Sie sind Vorstand oder Mitglied einer Werbegemeinschaft und möchten neue (digitale) Impulse setzen, um in Zukunft noch erfolgreicher zu werben? Dann lesen Sie diesen Blogbeitrag.

Der Schlüssel zum Erfolg: Die (Online-)Marketing-Strategie

(Online-)Marketing-Strategie
(Online-)Marketing-Strategie

Als Grundlage lässt sich eine sogenannte (Online-)Marketing-Strategie identifizieren . Häufig gibt es bei dieser Überschneidungen zu den analogen Marketing-Maßnahmen.

  • Zu Beginn sollten Sie Ihre Ziele Hierunter fallen neben der erhöhten Reichweite des Online-Angebots, auch die Attraktivitätssteigerung der Stadt, die Schaffung und Erhöhung eines überregionalen Bekanntheitsgrades sowie die Vermarktung und Steigerung des positiven Stadt-Images. Darüber hinaus kann die Stärkung der Identifikation der Bürger mit der Stadt, die gezielte Ausrichtung der städtischen Leistungen und Angebote an die Wünsche der Bürger sowie die Interaktion mit der Zielgruppe, also das Entgegennehmen von Impulsen auf der Stadtgesellschaft, als Ziele festgelegt werden. Außerdem ist die Identifikation der Zielgruppe(n) von großer Bedeutung. Es macht einen großen Unterschied, ob sie lediglich die Bürger, oder aber auch Touristen ansprechen möchten. Ebenso können die Unternehmen, deren Arbeitnehmer, Gründer sowie potenzielle Neuansiedlungen und Immobilieneigentümer als Zielgruppe bestimmt werden.
  • Zuständigkeiten klären: Damit Ihr Online-Marketing erfolgreich ist, müssen Sie im Voraus bereits die Verantwortlichkeiten klären und auf diesem Weg die personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen einplanen. Grundsätzlich steht es Ihnen dabei offen, ob Sie das Marketing „Inhouse“ oder via Agentur betreiben möchten. Beauftragen Sie eine Agentur, sparen Sie sich viel Zeit, müssen allerdings mit hohen finanziellen Aufwendungen rechnen. Beauftragen Sie einen Mitarbeiter/ein Vereinsmitglied die Marketing-Maßnahmen zu übernehmen, sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:
    • Kontaktpflege und Marketing-Maßnahmen im Allgemeinen benötigen viel Zeit. Da Werbegemeinschaften meist „nebenbei“ geführt werden, müssen Sie damit rechnen, dass die verantwortliche Person ihre Abendstunden oder Wochenenden für diese Zeit opfern muss.
    • Regelmäßigkeit: Nutzer erwarten stets neue Inhalte und schnelle Resonanz auf eigene Beiträge.
    • Kritikfähigkeit: Entsprechende Reaktionen auf mögliche Kritik müssen abgestimmt und stets konstruktiv bewertet werden. Persönliche Meinungen haben hier nichts zu suchen.
    • Nicht alle Anwendungen sind kostenlos. Bei einigen Marketing-Instrumenten entstehen zusätzliche Kosten (bspw. XING-Premium).
    • Rechtliche Rahmenbedingungen: Neben Urheber- und Markenrechten, muss der Verantwortliche über den Datenschutz aufgeklärt sein.
  • Der richtige Kanal: Die Ziele und Zielgruppen sind definiert, die Zuständigkeiten vergeben. Nun ist es an der Zeit, den richtigen Kanal für Ihre Werbegemeinschaft zu finden. Hier können Sie aus einem breiten Fundus an Online-Marketing-Maßnahmen wählen:
    • Social Media: Facebook, Instagram, TikTok, Twitch, LinkedIn, Xing,
    • Online-Plattformen/ Local Loyalty: Online-Marktplatz, Online-Schaufenster, Lokale Kundenbindungsinstrumente (Stadtgutschein, Arbeitgebergutschein, Bonuskarte)
  • Redaktionsplan: Da Online-Marketing lediglich einen Bruchteil des Marketings darstellt, muss es immer in eine übergreifende Werbestrategie eingebunden sein. Als besonders hilfreich für die Organisation der Marketing-Maßnahmen erweist sich ein Redaktionsplan. Dieser kann sich entweder nur auf die digitalen oder analogen Maßnahmen beziehen oder beide Formen miteinschließen. Grundsätzlich gibt ein Redaktionsplan Aufschluss über geplante Maßnahmen und deren Zuständigkeiten.
  • Qualitätskontrolle: Durch eine regelmäßige Überprüfung der Key-Performance-Indicators (KPIs), wie Follower-Zahl, Reichweite, Anzahl der Erwähnungen, Backlinks, Blog-Abonnenten, Retweets, Social Shares, Kommentare und Verweise von anderen Seiten, können mögliche Fehler oder eventuelle Risiken frühzeitig erkannt werden. Eine Reflexion der angestrebten Ziele ist ebenso notwendig, um diese gegebenenfalls anzupassen.
  • Optimieren: In einem letzten Schritt sollte die (Online-)Marketing-Strategie regelmäßig optimiert werden. Ihre Ziele haben sich geändert? Oder Sie möchten neuerdings eine weitere Zielgruppe ansprechen? Optimieren Sie Ihre Strategie regelmäßig, um sie stets auf dem aktuellen Stand zu halten.

Hilfe gesucht

Sie möchten mit ihrer Werbegemeinschaft auch gerne Online-Marketing betreiben und dadurch die schon existierenden, analogen Maßnahmen ergänzen, doch wissen nicht so recht, wo und wie Sie anfangen sollen? Dann kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihrer (Online-)Marketing-Strategie. 


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Autor*in

Verena Birkmann

Verena Birkmann, Jg. 1997, ist Kulturgeographin (Bachelor) und absolviert momentan ihr Master-of-Arts-Studium an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Seit März 2020 arbeitet sie für die CIMA Beratung + Management GmbH insbesondere als Digital-Managerin lokaler Online-Plattformen und als Unterstützung im Projektmanagement. Außerdem ist sie verantwortlich für die redaktionelle Pflege der cima.digital-Wissensdatenbank und schreibt als Autorin für den cima.digital-Blog.

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