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Lieblingsläden sind vom Netz

Das regionale Online-Schaufenster LieblingsLaden, das vom Südkurier Medienhaus initiiert wurde, ist seit geraumer Zeit nicht mehr online. Gleiches gilt für die Adaption des Modells in Unterfranken. Dort hatte die Main-Post auf Basis der gleichen Infrastruktur Mitte 2016 „MeinLieblingsLaden“ ins Leben gerufen.

Wieder einmal also zeigt es sich, dass verlagsgetriebene Online-Sichtbarkeitsmodelle für lokale und regionale Gewerbetreibende nicht zwangsläufig auf Basis nachhaltiger Geschäftsmodelle ruhen – erst recht nicht, wenn es sich technisch-konzeptionell um Online-Schaufenster handelt.

Die genauen Gründe der Schließung sind gleichwohl nicht bekannt. In den eigenen Online-Medien suedkurier.de und mainpost.de wurde nicht über die Einstellung der Projekte berichtet.

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Autor*in

Andreas Haderlein

Andreas Haderlein, ist Fachbuchautor und Change Manager. Er begleitete u. a. das Pilotprojekt „Online City Wuppertal“ (2013–2016) als Impulsgeber und Berater. Aktuell ist er u. a. für die Umsetzung eines regionalen Online-Marktplatzes in der Region Altmühlfranken verantwortlich. Sein jüngstes Buch „Local Commerce“ ist im März 2018 erschienen. // Mehr »

Ein Gedanke zu „Lieblingsläden sind vom Netz

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